Dem Ernst ... der Sache angemessen, möchte der für diesen Bericht verantwortlich
zeichnende zunächste einige Worte in eigener Sache an das geneigte Publikum
richten: Mein Name ist Klaus Horst Philipp. Ich bin Wittgensteiner von Geburt an
und als solcher fühle ich mich berufen und von Natur aus völlig geeignet, Ihnen
auch die russische Bierlandschaft im Folgenden nahe zu bringen. Unser kleines
Ländchen Wittgenstein hat hervorragende Bierbrauer hervor gebracht und nicht zuletzt dem von
Kindesbeinen an geschulten Geschmacksnerv des Wittgensteiners als solchem ist es
zu verdanken, daß es in und um unsere schöne Hauptstadt Bad Berleburg soviele
prosperierende Brauereien gab und gibt. Nur durch Wittgensteiner Wanderarbeiter
(hallo Hans-Markus !) ist auch zu erklären, daß im nahen Krombach die derzeit
erfolgreichste, beste, schönste und größte Brauerei Deutschlands steht.
Da ich das in Krombach gebraute Pils für einen guten Maßstab halte, haben
sich heute, im Jahre 2006 des Herren, 10 in Russland gebraute Bier- und
Pilssorten mit diesem Wunderwerk westfälischer Braukunst vergleichen dürfen. Mir
stand ein Stab von Mittrinkern zur Seite, die aus familiären Gründen aber anonym
bleiben möchten. Ich danke Euch Beiden trotzdem !
Russland ist als Land des Vodka bekannt. Tatsächlich ist der Vodkakonsum Jahr
für Jahr geringer und pro Kopf in Summe aller starken Alkohole längst nicht mehr
so weit weg von unseren deutschen Verbrauchswerten, wie noch Mitte der 90er
Jahre. Es wird kontinuierlich mehr Bier getrunken. Dazu gab es nochmals einen
Schub, als ab Juni 2006 für 3 Monate plötzlich wegen neuer Steuermarken die
Weinimporte stockten. Bier ist also inzwischen auch in Russland daheim.
Hier ist also mein Bericht:

Am besten fangen wir mit einer kurzen Vorstellung der Probanden an:
Rechts außen unser Maßstab, das Krombacher Pils. Daneben von rechts nach
links die angetretenen russischen Probanden: Nevskoe, Budweiser,
Warsteiner, Stepan Rasin, Tinkoff, Baltika 3,
Zolotoya Botschka, Tri Bogatirja und außen links schließlich
Schiguljevskoje. Nicht im Bild, weil nachgetestet: Boychkarev.
Die Auswahl folgt dem typischen Konsum in St. Petersburg und ich habe mich
bemüht, daß jede namhafte Brauerei durch ein Produkt vertreten ist (was
z.B. dazu führte, daß das in Russland oft getrunkene Holsten raus fiel: die
Brauerei, die im Auftrag der deutschen Holsten in Russland braut, wird durch Ihr
hauseigenes Tri Bogatirja schon vertreten, ein Verlust ist das Fehlen von
Holsten aus russischer Produktion nicht, soviel sei vorab gesagt: Holsten
schmeckt hier schwach.).
Die Reihenfolge der Flaschen von rechts nach links entspricht meiner
Erwartungshaltung als inzwischen 12 Jahre lang in Russland gereister
Biertrinker. Sozusagen mein Vorurteil. Wie man sieht, bevor die Flaschen
geöffnet, geleert und das Urteil weiterer Fachleute (insbesondere zu den Folgen
übermäßigen Genusses der einzelnen Typen) zu Rate gezogen wurde.
Das Ergebnis:
1. Nevskoe Klassitscheskoe
Urteil: gut plus
Erwartungsgemäß
hat sich das Petersburger Bier der Vena-Brauerei (der Typ "Klassitscheskoe" ...
richtig: "klassisch") auf den vordersten Platz der verkosteten russischen Biere
setzen können. Gebraut wird es nur mit den 3 Zutaten (Gerste, Hopfen, Wasser,
russisch: "Chmel", "Solod", "Woda"), die in ein Bier rein gehören und ohne
irgendwelchen Hilfsmittel. So hinterläßt es auch am nächsten Tag kein Bedauern,
was man von der Konkurrenz nicht immer sagen kann. Die Vena-Brauerei ist von
Baltica gekauft worden und wird derzeit "in den Konzern integriert". Hoffentlich
läßt Baltica hier die Finger vom Bier. Der Preis ist mit 17,50 RBL
(ziemlich genau 0,55 €) pro Flasche nicht billig.
Nevskoe gibt es in St. Petersburg häufig auch vom Fass.
2. Tinkoff Pilsener
Urteil: gut
Hier
hatte ich eine deutlich schlechtere Platzierung erwartet. Das milde Pilsener mit
der schwachen Krone kam aber vor allem bei meinen Mittestern bestens an. Oleg
Tinkoff ist Gründer der ersten Privatbrauerei Russlands, hat mit kleinen
Gaststättenbrauereien angefangen, sich zu 19 kleinen Braustätten mit überall gleich
gutem Niveau bei 7 verschiendenen Biersorten vorarbeiten können und dann eine
große Brauerei gebaut. Noch während die gerade erst anfing, auf Flaschen
abzufüllen, hat er seine Brauerei und die Gaststätten komplett nach Belgien an InBev verkauft, die
jetzt Tinkoff in Pushkin bei St. Petersburg produzieren. Die Belgier haben an
Tinkoff im Jahre 2005 angeblich 167 Millionen Euro bezahlt. Für 19 Gaststätten
und 1 Brauerei mittlerer Größe ganz ordentlich. Tinkoff hatte sich aber einen
Namen als Premium-Marke erworben, der man durchaus auch zutraute, irgendwann für
einen Export gut zu sein. Meiner Meinung nach ist nach der Übernahme umgehend
die Qualität eingebrochen. Das wollten aber meine Mittester nicht bestätigen.
Unbeirrt auch davon, daß dem Pilsener inzwischen Brauhefe zugesetzt wird
(früher brauchte es das nicht) scheint die Marke Tinkoff erst einmal noch stark
zu sein. Teuer war es sowieso schon immer: 27 RBL kostet ein Fläschchen mit 0,33
l, das sind 0,80 €.
Tinkoff bekommt man in Flaschen oft, vom Faß und alle Sorten nur in der
Gaststäätenbrauerei in der Kazanskaya Ulitza. Das dort gebraute schmeckt auch
mir nach wie vor gut - damit geht der 2. Platz in Ordnung.
3. Warsteiner
Urteil: gut minus
Ein
einzig wahres Warsteiner ist es nicht. Hergestellt
wird es nämlich nicht von dem Familienbetrieb der Cramers im westfälischen Warstein, sondern
bei der türkischen EFES Brauerei mit russischen Zutaten in Moskau. Aber es ist ganz in Ordnung.
Aus der EFES Brauerei kommen noch eine ganze Anzahl weiterer Biere her (unter
anderem auch EFES selbst) und die Brauerei scheint insgesamt von den Gemischtwarenläden
ein Besserer zu sein. Etwas weniger herb, als bei uns daheim, eher noch etwas
weicher im Geschmack. Mit rund 30 RBL pro 0,5 l weit günstiger, als das
Original-Krombacher.
In Gaststätten nur selten in Flaschen zu bekommen, vom Fass meines Wissens
nicht mehr (früher gab es eine Warsteiner-Kneipe am Nevsky Prospekt, die echtes
(importiertes) Warsteiner vom Fass ausschenkte, die ist aber verschwunden).
4. Baltica 3
Urteil: gut minus
Die größte Brauerei Russlands ist die Baltica im Norden Petersburgs. Ich mag
die nicht mehr, seitdem in meinem früheren russischen Lieblingsbier plötzlich
und unerwartet Karamel (sic !) als Zutat auftauchte. Baltica 5 war immer so etwas, wie eine
Edelmarke (die verschiedenen Biere der Baltica Brauerei sind nummeriert, 0 ist alkoholfrei, 1 gibt es
nicht mehr, 2
ist eine Art Reisbier, 3 ist der Klassiker, 4 hat Brotgeschmack, 5 na ja, "runder" im
Geschmack, wenn man es nett sagen will, 6 ist dunkel, aber süßlich, 7 ein gutes leichtes Bier,
8 ein mieses Weizen, 9 ein süsses Starkbier).
Irgendwann in 2002 schmeckte Nummer 5 plötzlich auch süß. Ich hielt mich erst für
geschmacksgestört, bis ich dann das Kleingedruckte mit der Info las, daß da
jetzt Karamel mit drin ist. Danke. Die hier getestete Nummer 3 - das muß auch
ich zugeben - ist dagegen sauber, hält voll mit dem Warsteiner mit, beide sind eigentlich gleichwertig.
In Nummer 3 ist nur, was rein gehört. Sonst nichts. Derzeit.
Nummer 7 ist übrigens eine Art Exportschlager - in 38 Ländern angeblich zu
haben. Der produzierten Menge nach ist Baltika die Nummer 2 in Europa, die
riesige Brauerei beschäftigt 11.000 Menschen in 10 Brauhäusern und 4 Mälzereien.
Diese eigenständige russische Marke gehört je zur Hälfte Carlsberg und der
schottischen Newcastle Gruppe.
Baltica 3 ist das in St. Petersburg am meisten verkaufte Bier und man lebt
ganz gut damit. Der Preis liegt bei nur 14 RBL pro Flasche, dies sind 0,30 € -
günstig.
5. Stepan Rasin
Urteil: gut minus
Hätte
man
bis 1994 - als ich das erste Mal in Russland war - jemanden nach dem
besten Petersburger Bier gefragt, hätte er ohne Zögern "Stepan Rasin" gesagt. Zu
Sowjet-Zeiten muß das schlicht und geradlinig schmeckende Bier überhaupt das einzige
gute
vor Ort gewesen sein. In meinen Petersburger Reisejahren 1996-1998 war es das
sicher. In den späten 90er Jahren ist die Brauerei dann in einer bösen Nacht
einmal abgebrannt, danach ist man
deutlich hinter die ausländisch geführte Konkurrenz von Baltica zurückgefallen.
Schließlich ist die Brauerei 2005 als eine der letzten unabhöngigen Brauerereien
von einem Konzern (Heiniken) gekauft worden. Ich warte, wann es schlechter wird.
Bei uns hat es übrigens den Neben-Wettbewerb um die schönste Bierkrone noch VOR Krombacher
gewonnen. Schmeckt geradlinig herb.
Wird häufig in Gaststätten ausgeschenkt und ist in Flaschen überall zu
bekommen. Eigentlich / noch ist es ein Regionalbier, Heiniken will es ab Ende
2006 russlandweit verkaufen. Ach ja: Kostet nur 12 Rubel !
6. Budweiser
Urteil: befriedigend
Halt,
könnte man meinen, hier handelt es sich doch um ein gutes tschechisches Bier -
weit gefehlt. So wie bei uns daheim in Deutschland das australische Fosters auch
nicht von Australien ran geschafft wird, sondern bei Holsten gebraut wird, so
wird Budweiser in Russland von der niederländischen Heiniken gebraut, die
wiederum die Lizenz dafür von der US-amerikanischen Anheuser Busch Gruppe haben,
denen "Bud", wie es kurz heißt gehört. Heraus
kommt jedenfalls nichts Gutes. Geschmacklich geht es. Aber: Die russisch / amerikanisch / niederländisch /
tschechische Koproduktion verursacht nach nur geringem Genuß Kopfschmerzen.
Heinikens "Luxus-Marke", wie die Firma Budweiser vermarktet, ist etwas,
vor dem man gewarnt sein sollte. Meine persönliche Enttäuschung im Test. Gebraut
wird es in St. Petersburg in der Bravo-Brauerei. Die macht auch Heiniken. Nicht
verwechseln: Es gibt noch Budweiser Budvar, das ist wirklich tschechisch.
In Gaststätten ist Budweis nur in Flaschen erhältlich.
7. Tri Bogatirja
Urteil: ausreichend minus
Noch ein Gemischtwarenladen: Die
große Brauerei in Kaluga gehört zu SAB-Miller und
braut neben - klar - Miller Bier noch Holsten, Kozel, Pilsner Urquell und eben
Tri Bogatirja, sowie auch unsere Nummer 8, Zolotoya Botschka. Damit ist Kaluga
die einzige Brauerei, die 2 Biere im Rennen hat, Grund siehe weiter unten. Auch ohne den Hinweis auf dem Etikett in kyrillisch lesen zu können, wäre man
darauf gekommen: Da ist Zucker drin. Das schmeckt man, das merkt man später und
das verdirbt den Geschmack. Pfui. Zum Vergessen.
8. Zolotoya Botschka
Urteil: ausreichend minus
Das Bier ist ein Irrtum eines Mittesters, er hätte Boychkarev
(Nummer 9 im Test) beschaffen
sollen und hielt Botschka für das Gleiche. Ist es nicht. Das Zolotoya Botschka, welches dann als
zweites Bier der Brauerei in Kaluga zum Test kam, bestätigte, was Tri
Bogatirja schon ankündigte: Große Namen bürgen für nichts. Das Etikett ist
sauber aufgeklebt, sonst ist die Flasche nichts wert. Schlicht schlecht.
Süßliche Gerstenlimo.
9. Boychkarev
Urteil: ausreichend minus
Das unter dänisch-isländischer Führung aufgebaute, sehr große Brauhaus,
welches aus Gebrauchtanlagen aus ganz Europa zusammen gewürfelt wurde, braut ein
für englische Verhältnisse ordentliches Lager-Bier. Soll heißen: Ungeniessbar. Weil
geschmacksfrei. Extrem kalt täuscht es Bier vor. Ansonsten (außer geschmacklich)
aber wohl sauber gemacht, keine Nachwirkungen unterhalb von 2 Litern ... wie in
England eben. Inzwischen hat Heiniken die Brauerei erworben. Am Geschmack hat
sich nichts geändert. Das Bier habe ich nach-testen müssen, da uns zunächst
leider die Flasche fehlte (siehe unter 8.).
Häufig vom Fass, immer in der Flasche zu haben. Sehr populär.
9. Schiguljevskoje
Urteil: mangelhaft
Stellvertretend für viele andere billige Biere, die in Russland in 2 Liter
Plastikflaschen mit Schraubverschluß angeboten werden, sei hier Schiguljevskoje
genannt. Es ist beim Verproben übrigens vor Budweiser und Bogatirja eigentlich
auf Platz 5 gelandet. Da - so gut bewertet - konnte es aber nicht bleiben, was an der Art der
Herstellung liegt: Die billigen Plastikflaschen werden zum einen in den großen Brauereien
aus dem hergestellt, womit man die "Markenbiere" nicht bedienen kann. Also im
Falle dieses Schiguljevskoje, welches von einer Baltika-Tochter in Tula hergestellt
wurde, von dem an Wasser, Gerste und Hopfen, was die Brauerei dem eigentlichen Baltika-Bier nicht zuführen
wollte. Bei Schiguljevskoje kann man z.B. nur an einem Buchstaben hinter dem
Haltbarkeitsdatum erkennen, von welcher Brauerei es tatsächlich hergestellt
wurde, entweder in Tula, St. Petersburg,
Samara oder Rostov . Diese Beliebigkeit und die
völlig fehlende Sicherheit, daß da zwei Flaschen gleich schmecken, gilt bei fast
allen Bieren in großen Plastikflaschen. Eine kleine Sonderstellung hat das rot
ettikettierte Ochta: Das Starkbier mit 8% Alkohol wird wegen des billigen
Alkohols gekauft und der ist in jeder Plastikflasche gleich. Zum Anderen: Die Zutaten sind über
Coloranten, Konservierungsstoffe, natürlich Brauhefe, Zucker und vielem mehr reichlich.
Zum Kopfumfang nach einem Abend mit solchen Überraschungseiern kann man nicht
viel sagen, außer das er sehr groß sein wird.
Diese Biere gibt es weder vom Faß, noch führen normale Bars die als Flaschen.
Maßstab: Krombacher Pils
Das
Gebräu kommt übrigens auch in russischen Supermärkten immer aus Deutschland und
wird mit dem guten Krombacher Felsquellwasser (aus der in der Fensehwerbung gut
sichtbaren Talsperre) gebraut. Die Familie Schadeberg hält offenbar nicht viel
vom Fremdbrauen lassen und das Ergebnis gibt Ihnen recht. Das Krombacher Pils
hat den saubersten Geschmack, fast die schönste Krone (knapp hinter Stepan
Rasin) und die geringsten Nachwirkungen.
In Russland kostet eine Flasche mit 0,5 l den stolzen Preis von derzeit 76 RBL
im Supermarkt, was deutlich über 2,00 € und damit 200% über dem Preis daheim ist. Was
tut man nicht alles für ein bisschen Heimweh.
In Gaststätten wird das teure Krombi nicht serviert.
Lassen wir zum Ende erst einmal Wilhelm, Herzog in Bayern im Jahre 1516 zu
Wort kommen:
"Ganz besonders wollen wir, daß forthin allenthalben in
unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein
Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen. Wer
diese unsere Anordnung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von
seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Faß Bier, so oft es vorkommt,
unnachsichtlich weggenommen werden."
Gegeben von
Wilhelm IV. Herzog in Bayern am Georgitag zu Ingolstadt Anno 1516
Das deutsche Reinheitsgebot, es
ist die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt.
Zugleich ist es der Höhepunkt einer sich über mehrere Jahrhunderte hinweg
erstreckenden rechtlichen Entwicklung, bei der es den jeweiligen
Obrigkeiten und Instanzen darum ging, durch entsprechende Verordnungen die
Qualität des Bieres, ein Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung, zu verbessern. In
Russland wird heute ähnliches versucht. Die russischen Gesetze zur Etikettierung
von Lebensmitteln sind inzwischen strenger, als die EU-Regeln und deutlich
verbraucherfreundlicher. Es muß überall z.B. der Name und die Adresse des
wirklichen Herstellers draufstehen und nicht nur die des Aldi- oder Lidl-
Kundendienstes, wie bei uns. Konkret kann man in Deutschland z.B. nicht sehen,
wo ein Bier wirklich gebraut wurde. Da ist Russland vorne. D.h. auch, daß man
bei jedem Produkt wirklich alle Inhaltsstoffe erkennen kann.
Beim Bier ist das eine ernüchternde
Erfahrung: Viel wird da in Russland wild zusammengemischt auf einem
Biermarkt, der inzwischen fest in der Hand ausländischer Konzerne ist.
Innerhalb weniger Monate gingen 2005 und Anfang 2006 Stepan Rasin an Heiniken,
Kransny Vostok an die türkische EFES, Tinkoff an InterBev und Vena an die von
Carlsberg dominierte Baltica. Es gibt nur noch die Moskauer Ochakovo Brauerei
(in Petersburg praktisch nicht präsent) als größere wirklich russische Brauerei.
Die ausländischen Brauereikonzerne haben ansonsten alles aufgekauft.
Das lässt sicher noch viel Platz
für Qualitätsware.
Bis die auftaucht, tuen es derzeit Nevskoe, Tinkoff und
Baltica 3, sowie Stepan Rasin als unsere "echt russischen"
Empfehlungen.